Tag 2Etosha Nationalpark
Die nächsten Tage verbringst Du im weltbekannten Etosha Nationalpark. 114 verschiedene Tier- und 340 verschiedene Vogelarten leben im Park – da bist Du als Besucher klar in der Unterzahl. Und wie sich das gehört bei diesen Größenordnungen, sind die Rollen vertauscht: Im Park bist Du zum Übernachten oder für die Mittagspause in gesicherten Camps eingezäunt, während sich Elefanten, Löwen und Co. auf 22.000 Quadratkilometern frei bewegen. Du erlebst den Etosha-Nationalpark in seiner ganzen Vielfalt und die Wildnis aus nächster Nähe – gefleckt, gestreift, gepunktet, mit langem Hals oder kurzen Beinen... hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Schon seit mehr als 100 Jahren leben hier Zebra, Elefant, Giraffe, Streifengnu, Oryx, Springbock, Kudu oder seltene Tiere wie das Schwarznasen-Impala komplett ungestört. Die Touristenautos auf den wenigen staubigen Straßen werden da kaum eines Blickes gewürdigt. Der Tierreichtum ist überwältigend. Mit einer Portion Glück kannst Du die nachtaktiven Löwen, Leoparden und Geparden, Hyänen oder Schakale am frühen Morgen oder am späten Abend durch den Busch streifen sehen. Auch für Vogelliebhaber ist Etosha ein Paradies mit Hunderten von dokumentierten Arten. Die Etosha-Pfanne selbst, eine gigantisch große Salzpfanne, flimmert je nach Jahreszeit trocken-staubig in der Mittagshitze oder aber sie lockt, nach Regenfällen, abertausende von Zugvögeln an. Du fährst entlang der verschiedenen Routen, die zu den meistfrequentierten Wasserstellen führen, und erreichst zum Sonnenuntergang – wenn im Park Ruhe einkehrt – das Andersson Gate, über das Du den Park verlässt und zu Deiner Unterkunft bei Outjo fährst.