Eindrucksvolle Maya-Stätte Calakmul
Mexiko Reisebericht von Franzi
Pyramide des Wahrsagers in der archäologischen Stätte von Uxmal, Mexiko

Mexiko Reisebericht: Yucatán – Unterwegs im Land der Maya

Meine Reise nach Yucatán (Mexiko) startete Ende November mit einem Flug von Frankfurt nach Cancún und einem anschließenden Transfer zum Hotel für eine Nacht, bevor am nächsten Morgen meine Rundreise startete.


Maya Ruinenstaette Becan
Holbox Insel in Mexiko
Catrinas Figuren zum Día de los Muertos

Tulum – Maya-Ruinen direkt am Karibischen Meer

Die Rundreise begann direkt mit dem ersten Highlight: der Maya-Stätte Tulum, die als einzige Stätte direkt am karibischen Meer erbaut wurde. Das Wort „Tulum“ bedeutet so viel wie „Mauer“ und ist damit auch charaktergebend für die Anlage: Sie besteht aus drei Steinmauern, die die Stätte nach außen begrenzen. Die vierte „Mauer“ bilden die circa 12 Meter hohen Klippen über dem karibischen Meer. Es gab fünf Eingänge, durch die man die Anlage auch heute noch betritt.

Die Lage am Meer war strategisch gewählt, da die Mayas viel Handel betrieben und so einen optimalen Ausgangspunkt hatten. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum Tulum damals eine der zuletzt erbauten und bewohnten Städte war. Seine Hochzeit erlebte Tulum zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert, bevor es Ende des 16. Jahrhunderts verlassen war.

Die malerische Lage am Meer verdankt Tulum seine Beliebtheit bei Touristen, da man im Hintergrund der Ruinen den Ausblick auf das traumhafte türkisfarbene Wasser der Karibik genießen kann. Die zahlreichen, zum Teil recht großen Leguane, die sich auf der ganzen Anlage aufhalten, sind ein zusätzlicher Blickfang.


Bacalar – mystische Stimmung an der Lagune der sieben Farben

Bacalar in Mexiko

Nach diesem eindrucksvollen Einstieg ging es weiter nach Bacalar, wo wir an der dortigen Lagune die nächste Nacht verbrachten.

Die Süßwasserlagune ist mit ihrem klaren Wasser ideal zum Schwimmen oder auch Kajakfahren. Bei den richtigen Wetterverhältnissen kann man über dem Wasser auch einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben.

Nachdem ich um kurz nach 6 Uhr morgens aufgestanden war und meinen Weg zur Lagune gemacht hatte, war schnell klar, dass es mit einem schönen Sonnenaufgang leider nichts werden würde. Es war sehr nebelig und die Sonne hatte so keine Chance, sich durch die Nebeldecke zu kämpfen. Allerdings bereitete genau dieser Nebel über dem Wasser eine sehr interessante und fast schon mystische Stimmung.

Cenoten & Maya-Stätten im Süden Yucatáns

Cenote Azul

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur nur wenige Minuten entfernten Cenote Azul. 

Cenoten sind mit Süßwasser gefüllte Kalksteinlöcher oder unterirdische Höhlen, deren eingestürzte Decken den Blick auf das kristallklare Grundwasser freigeben und sie damit in fast magische Badeparadiese verwandeln. Auf Yucátan befinden sich schätzungsweise über 6.000 solcher Cenoten. 

Die blaue Cenote macht ihrem Namen alle Ehre und zeigte sich in ihrem schönsten Blau, sodass wir einem erfrischenden Bad im klaren Wasser nicht widerstehen konnten. Die obligatorischen Schwimmwesten liehen wir uns dort aus und konnten so ganz entspannt im Wasser treiben. Anders als viele andere Cenoten ist diese nicht unterirdisch. Da sie aber ringsherum von Wald umgeben ist, ist es trotzdem sehr idyllisch.

Nach der Erfrischung im kühlen Nass ging es weiter zur Maya-Stätte Bacán. Da diese nicht zu den größten und bekanntesten Anlagen aus der Maya-Zeit zählt, hatten wir die gesamte Stätte für uns alleine.

Weiter ging es nach Chicanná, ebenfalls eine historische Maya-Stätte. Auch hier waren wir die einzigen Besucher und konnten uns die Ruinen und Bauten so ganz in Ruhe anschauen. Das interessanteste Bauwerk dort war für mich auf jeden Fall der sogenannte Schlangenmauleingang, ein Durchgang, eingerahmt von Zähnen, welcher ein Schlangenmaul darstellen sollte und dem Gott Itzamná gewidmet war.


Becán in Mexiko

Calakmul – die beeindruckendste Maya-Stätte im Dschungel

Am folgenden Morgen besuchten wir die für mich eindrucksvollste Maya-Stätte: Calakmul. Die ehemalige Maya-Stadt liegt mitten im Dschungel und sorgt so für eine ganz andere Atmosphäre als beispielsweise Tulum am karibischen Meer.

Nach einer holprigen Fahrt zum Park waren wir eine der ersten Besucher und konnten so in Ruhe die Ruinen bestaunen und tolle Fotos machen, ohne von anderen Touristen gestört zu werden.

Das absolute Highlight der Anlage, das auf keinem Besuch fehlen darf, ist der Aufstieg auf die ungefähr 45 Meter hohe große Pyramide. Die Steine sind zwar uneben und die Stufen jeweils relativ hoch, aber der Aufstieg unter der heißen mexikanischen Sonne ist es mehr als wert. Oben angekommen, hat man einen unglaublich spektakulären Ausblick auf den umliegenden Dschungel von oben. Da Yucatán allgemein sehr flach ist, hat man das Gefühl, man sieht unendlich weit. Guatemala ist von dort aus nur circa 35 Kilometer durch den Dschungel entfernt. 

Was die Erfahrung für uns noch viel eindrucksvoller machte, war eine Gruppe Brüllaffen, die ganz in der Nähe in den Bäumen saß und ihrem Namen alle Ehre machte. Das fast unwirklich klingende Gebrüll der Affen sorgte für das ultimative Jungle-Feeling.

Sehr gut haben mir auch die unzähligen Bäume gefallen, die scheinbar überall und auf jeder Mauer und jedem Untergrund wachsen und gedeihen können und ihre Wurzeln um die Steine und durch jede Ritze winden.

Den Großteil des Nachmittags verbrachten wir dann auf holprigen Straßen auf der gut viereinhalb stündigen Fahrt nach Palenque.

Palenque – Maya-Ruinen, Wasserfälle & Dorfleben

Palenque in Mexiko

Der nächste Tag startete ebenfalls früh, sodass wir direkt bei Öffnung um 8 Uhr die archäologische Stätte von Palenque betreten konnten. Auch diese historische Stadt ist umgeben von Wald und das Erklimmen der höchsten Pyramide darf auch hier für einen spektakulären Ausblick nicht fehlen. 

Palenque war eine der ersten Städte der klassischen Maya-Periode, wurde circa 300 Jahre vor Christus gegründet und erlebte ihre Blütezeit im 7. und 8. Jahrhundert. Obwohl nur ungefähr 5 % der ehemaligen Siedlung bis heute freigelegt sind, kann man unglaublich viel sehen und entdecken. Besonders bekannt ist hier der „Tempel der Inschriften“, der mit über 620 Hieroglyphen bestückt ist und die Geschichte des Mayakönigs Pakal erzählt. Pakal wurde mit nur 12 Jahren zum König und regierte anschließend fast 70 Jahre lang. 

Auf dem großen Gelände kann man sehr viel entdecken, und auch Souvenir-Jäger kommen durch zahlreiche Verkaufsstände der Einheimischen auf ihre Kosten, ohne bedrängt zu werden.



Am Nachmittag fuhren wir in ein kleines Dorf, von wo aus wir die Wasserfälle Roberto Barrios besuchten. Versteckt im Urwald findet man verschiedene Wasserfälle, die in Becken mit türkisfarbenem Wasser fließen und zum Schwimmen einladen. Der Besuch lohnt sich aber auch, wenn man nicht schwimmen möchte. Auf dem Weg zum ersten Wasserfall konnten wir dann sogar noch zwei kleine Affen durch die Bäume hüpfen sehen.

Am Abend machten wir noch einen Zwischenstopp im Dorf Palenque, wo wir plötzlich mitten im leuchtenden und blinkenden Weihnachtszauber landeten. Der Hauptplatz des Ortes war mit allem dekoriert, was man bei uns in einem Winterwunderland finden würde. Nur statt Pudelmütze und Schnee gab es knapp 30 Grad und kurze Hosen. Beim Abendessen hatten wir dann sogar noch das Glück, dass eine fünfköpfige Mariachi-Band als Geburtstagsüberraschung am Nachbartisch ein paar Lieder spielte.

Campeche – Kolonialstadt mit UNESCO-Altstadt

Küstenstadt Campeche

Auch der folgende Tag startete wieder früh, da wir die lange Fahrt von Palenque bis Campeche vor uns hatten. Auf halber Strecke legten wir eine kurze Pause in einem Restaurant direkt am Meer ein, wo es ein kleines Mittagessen und die Möglichkeit zum Schwimmen gab.

Anschließend ging es weiter zum archäologischen Maya-Museum, das sich im historischen Fort San Miguel befindet. Im Museum findet man unter anderem auch vier der Originalmasken, die in der Maya-Stätte Calakmul gefunden wurden.

Nach ein paar Minuten Fahrt erreichten wir dann die Küstenstadt Campeche. Campeche ist eine alte spanische Kolonialstadt, wo die historische Innenstadt bis heute noch von der ursprünglichen Festungsmauer eingeschlossen ist. Die Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe. Mit ihren bunten Häuschen, engen Gassen und der Kathedrale am Hauptplatz ist die Altstadt der perfekte Ort zum Schlendern und die Atmosphäre zu genießen. Auch hier war wieder viel weihnachtlich dekoriert bis hin zu einem großen, aus goldenem Lametta bestehenden Weihnachtsbaum, der am Abend in allen Regenbogenfarben blinkte.

Uxmal – monumentale Baukunst der Maya

Maya-Stätte Uxmal

Am sechsten Tag unserer Rundreise startete unser Tag mit einer zweistündigen Fahrt zur Maya-Stätte Uxmal (ausgesprochen „Uschmal“).

Auch dort kann man riesige und beeindruckende Maya-Bauten bestaunen. Die bekannteste ist zum einen die 37 Meter hohe Pirámide del Adivino (Pyramide des Wahrsagers), die zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Anders als all die anderen Pyramiden hat diese eine ovale Form und sticht somit heraus.

Das zweite große Gebäude ist der Palacio del Gobernador (Palast des Gouverneurs), von wo aus man einen schönen Ausblick auf das ganze Gelände und die Pirámide del Adivino hat.

Mérida – Kultur, Märkte & Maya-Traditionen

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir in Mérida, Yucatáns Hauptstadt. Mérida ist, vor allem am Abend, wenn die ganze Stadt so richtig zum Leben erwacht, eine sehr quirlige und lebhafte Stadt. An allen Ecken findet man Restaurants, Bars, bunte historische Gebäude und Straßenmusiker. Besonders gut gefallen hat mir das Monumento a la Patria, das an einem Ende der Paseo de Montejo, der Prachtstraße Méridas, liegt. 

Der Plaza Principal vor der Catedral de San Ildefonso war auch hier wieder weihnachtlich geschmückt und abends bunt beleuchtet. Wir hatten Glück, dass am Abend das antike Maya-Ballspiel „Pok Ta Pok“ vor der Kathedrale zur Schau gestellt wurde. Das Ziel beim Pok Ta Pok ist es, einen circa 3 Kilogramm schweren, massiven Gummiball durch einen Ring zu befördern. Die Hände und Füße dürfen hierbei nicht genutzt werden. Es stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die mit den Hüften, dem Bauch oder den Oberschenkeln den Ball hin und her spielen. Von den bemalten Spielern ist hier voller Körpereinsatz gefordert. Während unserer Besichtigungen der verschiedenen Maya-Stätten haben wir mehrfach antike Ball-Spiel-Plätze gesehen und das Spiel dann noch live zu sehen, war daher sehr besonders für uns. 

Der vorletzte Tag unserer Rundreise startete mit einem Besuch auf dem Markt von Mérida. Es gibt kaum etwas, was es dort nicht gibt. Von frischem Obst und Gemüse über Fisch, Fleisch und zubereitete Gerichte findet man dort auch jegliche Haushaltswaren, Schuhe, Kleidung und Souvenirs. Es war sehr wuselig im geschäftigen Treiben, sodass man manchmal gar nicht wusste, wo man zuerst hinschauen sollte.


Celestún & Izamal – Naturreservat und gelbe Stadt

Reserva de la Biosfera Ría Celestún

Weiter ging es dann von Mérida Richtung Meer nach Celestún, wo wir eine Bootsfahrt unternahmen.

Celestún ist ein Fischerdorf, von wo aus wir einen Bootsausflug in das Reserva de la Biosfera Ría Celestún unternahmen. Im Winter (Dezember bis März) findet man dort zahlreiche nordamerikanische Zugvögel, die im warmen Mexiko überwintern. Dazu gehörten zum Beispiel Braunpelikane, Krabbenreiher, Kormorane und auch Kubaflamingos, die mit ihrer pinken Farbe zwischen den anderen, eher schlichten Vögeln schön herausstechen. Teil des Ausflugs war auch ein Abstecher in die Mangroven, wo wir sogar ein junges Krokodil entdeckten.


Izamal

Weiter fuhren wir dann nach Izamal, das auch als „Die gelbe Stadt“ bekannt ist, da viele der Häuser gelb angestrichen sind. Im Jahr 1561 wurde dort das Franziskaner-Kloster fertiggestellt, dessen offenes Atrium in Größe weltweit nur von dem im Vatikan übertroffen wird.

Das Kloster wurde auf den Grundmauern und dem Kalkstein einer abgerissenen Maya-Pyramide erbaut, was auch Teil der erstrebten „Christianisierung“ der Maya-Bevölkerung durch die Franziskaner war.


Chichén Itzá – die berühmteste Maya-Stätte Mexikos & Cenote X-Canché

Die letzte Nacht der Rundreise verbrachten wir in der Nähe von Chichén Itzá, einer der bekanntesten antiken Maya-Stätten, die wir am nächsten Morgen besuchten. Die Ruinenstätte ist eine der ausgedehntesten Fundorte in Yucatán und das bekannteste Bauwerk dort ist die große Stufenpyramide, die alles andere überragt. Ein Teil der Pyramide wurde vor einigen Jahren restauriert und inzwischen kann man sie nicht mehr besteigen. Auf der gesamten Anlage gibt es unzählige alte Gebäude, Säulen, Ball-Spiel-Plätze und ein Planetarium zu erkunden. Meine Empfehlung ist hier definitiv auch der Besuch am Morgen direkt bei Öffnung, da es später meist sehr voll wird.

Als letztes Highlight und zum Abschluss der Tour besuchten wir anschließend noch die Cenote X-Canché. Über Holztreppen steigt man mehrere Meter hinab. Es ist fast, als betrete man eine eigene kleine Welt. 

Wir verbrachten einige Zeit im klaren, kühlen Wasser, umgeben von Kalksteinwänden, Lianen und einem kleinen Wasserfall, der von ganz oben ins Wasser fiel. Nach dem Cenote-Besuch endete unsere tolle Rundreise dann auch leider schon mit der Rückfahrt nach Cancún.


Cenote X-Canche
Cenote Xcanché Ek Balam in Valladolid

Nach dem offiziellen Ende der geführten Rundreise entschied ich mich, meinen Aufenthalt in Mexiko individuell zu verlängern. Für ein paar entspannte Tage ging es für mich zunächst auf die Insel Holbox und anschließend nach Playa del Carmen.

Holbox – Inselparadies im Norden Yucatáns

Am nächsten Morgen fuhr ich mit dem Bus von Cancún ganz in den Norden Yucatáns nach Chiquilá. Die ungefähr zweieinhalbstündige Fahrt war im großen Reisebus sehr komfortabel. Von Chiquilá aus ging es dann weiter mit der Fast Ferry in circa einer halben Stunde auf die kleine Insel Holbox (ausgesprochen „Holbosch“), wo ich die folgenden drei Nächte verbrachte.

Auf der Insel angekommen, kann man mit einer Art Offroad-Golfcart-Taxis zu den verschiedenen Resorts fahren. Am Nachmittag und am nächsten Tag erkundete ich ausgiebig das Resort, den Strand und auch den kleinen Ort Holbox, wo geschäftiges Treiben herrschte. Hier konnte ich dann ein paar Souvenirs einkaufen und einfach durch die Gassen schlendern.



Am folgenden Tag unternahm ich einen Bootsausflug, der mich zuerst zu zwei sehr kleinen Inselchen in der unmittelbaren Umgebung. Als erstes besuchten wir die Isla Pájaros, auf der die unterschiedlichsten Vögel nisten. Wir sahen sehr viele Braunpelikane, darunter sogar ein Elternteil, das gerade die Küken fütterte, aber auch Seeadler, Truthahngeier und Silberreiher.

Weiter ging es nach Isla Pasíon, wo wir durch das seichte türkisfarbene Wasser wateten und verschiedene Fische und Vögel beobachten konnten. Hier sahen wir sogar ein paar Flamingos und die größeren weißen Pelikane.


Pelikane auf der Isla de Pájaros

Zum Abschluss folgte das Highlight. Es ging zum Punta Mosquito. Vom Boot aus sprangen wir ins Meer und gingen ein paar Meter durch brusthohes Wasser, bevor wir auf einer riesigen Sandbank ankamen. Auf der einen Seite sah man das schöne Meer, so weit das Auge reichte. Auf der anderen Seite ebenfalls Wasser und dahinter die Insel Holbox.

Auf dem hellen, feinen Sand konnte man sehr schön spazieren, Muscheln sammeln und einfach die herrliche Aussicht genießen, umgeben vom karibischen Meer.

Als letztes Highlight und zum Abschluss der Tour besuchten wir anschließend noch die Cenote X-Canché. Über Holztreppen steigt man mehrere Meter hinab. Es ist fast, als betrete man eine eigene kleine Welt. Wir verbrachten einige Zeit im klaren, kühlen Wasser, umgeben von Kalksteinwänden, Lianen und einem kleinen Wasserfall, der von ganz oben ins Wasser fiel.

Nach dem Cenoten-Besuch endete unsere tolle Rundreise dann auch leider schon mit der Rückfahrt nach Cancún.

Playa del Carmen – Kontrast zum ruhigen Inselleben

Nach drei wunderschönen Tagen auf Holbox ging es am nächsten Nachmittag leider schon wieder zurück aufs Festland. Zunächst brachte mich ein Insel-Taxi zum Hafen, dann die Fast Ferry nach Chiquilá, anschließend der Bus nach Playa del Carmen und schließlich ein Taxi ins Hotel, wo ich noch zwei Nächte verbrachte.

Zugegeben: Anfangs fühlte es sich wie ein kleiner Kulturschock an. Nach den ruhigen Unterkünften während der Rundreise und dem überschaubaren Resort auf Holbox plötzlich in ein riesiges, lautes All-inclusive-Resort zu kommen, war eine ungewohnte Erfahrung – zumal ich bisher noch nie in einem solchen Hotel übernachtet hatte.

Gleichzeitig war es faszinierend, diese Seite des Tourismus in Mexiko kennenzulernen. Die weitläufige Anlage bot alles: Cenoten, Dschungel mit Maya-Ruinen, einen kleinen Fluss, Mangroven, einen traumhaften Strand, zahlreiche Restaurants und Bars, ein vielfältiges Sportangebot, ein Spa, tägliche Aktivitäten sowie mehrere Pools – inklusive eines Aquaparks mit vielen Rutschen – und noch so viel mehr.

Besonders begeistert haben mich die zahlreichen Tiere, die völlig entspannt auf der Anlage lebten. Coatis, Agutís, Schildkröten, Leguane, allerlei Vogelarten und sogar Klammeraffen, wobei letztere mit ihren langen Gliedmaßen und dem lustigen aufrechten Gang für jede Menge Unterhaltung sorgten.

Gerne wäre ich noch etwas länger geblieben.


Klammeraffen auf der mexikanischen Yucatán-Halbinsel
Coati (Nasenbär) in Playa del Carmen

Fazit – Mein Eindruck der Yucatán-Rundreise

Mit all den unvergesslichen Eindrücken, den farbenfrohen Städten, den beeindruckenden Maya-Stätten, den paradiesischen Stränden und den einzigartigen Begegnungen mit den verschiedenen Tieren ging eine Reise zu Ende, die ich noch lange in Erinnerung behalten werde.

Unsere Autorin

Franziska Teply
Reisebüro Stuttgart

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