Luftansicht von Stewart Island
Küste von Stewart Island
Fähre von Stewart Island

Stewart Island / Rakiura

Das Land des glühenden Himmels 

Zahlen und Fakten

Stewart Island, oder auch Rakiura genannt, was so viel wie Land des glühenden Himmels bedeutet,   ist mit einer Fläche von etwa 1.680 Quadratkilometern die drittgrößte Insel Neuseelands. Sie hat gerade einmal 400 Einwohner, die in der einzigen Siedlung- Oban genannt- am Halfmoon Bay  wohnen. Die Māori nannten die Insel Rakiura, was ins Deutsche übersetzt so viel wie "glühender Himmel" bedeutet. 1809 bekam die Insel ihren englischen Namen, als der schottische Kartograph William Stewart als erster auf seiner Reise auf der Pegasus Teile der Südküste Neuseelands und Stewart Island neu kartographierte. Stewart Island ist über die Foveauxstraße von der Südinsel Neuseelands getrennt. Diese Meerenge gilt als besonders stürmisch und rau.

Aktivitäten

Die Insel ist ein Paradies für Wanderer und Vogelliebhaber. Mehr als 90 Prozent der Insel sind Teil des Rakiura-Nationalparks und stehen unter Naturschutz. Der sogenannte Rakiura Track ist 36 Kilometer lang und zieht sich einmal um die komplette Insel. Es befinden sich zwei Hütten und drei Campingplätzen entlang des Weges und Sie können ihn zu jeder Jahreszeit in beide Richtungen gehen.  In der Regel werden 3 bis 4 Tage für eine Rundwanderung benötigt. In diesem völlig intakten Ökosystem sind darüber hinaus mehr als 100 verschiedene Vogelarten heimisch, darunter auch der braune Kiwi- auch Streifenkiwi genannt. Abgesehen vom Wandern und Vogelbeobachtungen ist Stewart Island auch ein beliebtes Ziel zum Tauchen, Kajakfahren und Angeln. 

Erreichbarkeit

Erreichbar ist Stewart Island von der Südinsel aus, entweder von Bluff mit einer einstündigen Fährpassage oder von Invercargill per Propellerflugzeug. 

Klima

Das Klima ist, bedingt durch warme Strömungen, die die Insel umspülen, für die südliche Lage recht moderat. Insbesondere die Winter fallen relativ mild aus. Insgesamt ist das Klima unbeständig, feucht und windig. 

Unser Tipp: Scheuen Sie sich nicht auch im Winter hier wandern zu gehen! Durch die Nähe zum Golfstrom ist das Klima überraschend mild und beständig. 
 

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Fiona Kauke

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