Maori Haka Tanz

Maori-Kultur

Die Ureinwohner Neuseelands

Herkunft der Maori

Die Maori - oder Tangata Whenua, was übersetzt so viel wie „Menschen des Landes“ bedeutet - sind die Ureinwohner Neuseelands. Sie sind ein stolzes, naturverbundenes Volk und ihre Geschichte und Traditionen sind fester Bestandteil der Identität und Kultur Neuseelands. Nach einer Legende stammen die Maori aus dem mythischen Land Hawaiki, welches in der Kultur vieler polynesischer Völker als Ursprungsland angesehen wird. Der genaue Herkunftsort ist nicht bekannt, aber die Sprache und Kultur der Maori zeigt eindeutige Gemeinsamkeiten mit Bewohnern anderer polynesischer Inseln wie den Cookinseln, Hawaii und Tahiti. In ganz Neuseeland werden Touren, bei denen Sie die Kultur der Maori hautnah erleben können, angeboten: Beispielsweise durch traditionelle Gesänge, Tänze und den Haka, ein alter maorischer Kriegstanz.

Maori Traditionen 

An sogenannten Marae, den Versammlungsplätzen der Maori, heißen die Maori Gäste willkommen. Diese Begrüßungszeremonie, auch Pōwhiri genannt, folgt festgelegten Regeln und ist ein uraltes Ritual. Während des Pōwhiri werden die Besucher namentlich in das Marae gerufen, es gibt Reden und Gesänge in der Maori Sprache und man begrüßt seine Gastgeber mit einem Hongi, einer Nasenberührung. Auf das Pōwhiri folgt in der Regel ein traditionelles Hangi Mahl, bei dem in einem Erdloch im Boden Gemüse und Fleisch mit glühenden Steinen langsam gegart werden.

Kulturschätze der Maori

Ideelle und materielle Kulturgüter werden bei den Maori als Taonga bezeichnet. Diese können beispielsweise Techniken oder Wissen über das Kochen, Fischen und Weben sein. Auch das Schnitzen und Tätowieren gehört zu den überlieferten Künsten, die bis heute gleich geblieben sind. Sie können in Museen sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordinsel Neuseelands die maorische Handwerkskunst in Form von wertvollen Waffen und Schmuckstücken bewundern. Jade gehört beim Schmuck zu einer der wichtigsten Steine, sie gilt als einer der großen Schätze der Maori und spielt in der Geschichte Neuseelands eine wichtige Rolle. Die Südinsel heißt auf Maorisch Te-Wai-Pounamu, was als „die Gewässer des grünen Steins“ übersetzt werden kann. 

Unser Tipp: Neben den Marae und Vorstellungen der Maori gibt es auch die Möglichkeit, sich geführten Wanderungen durch die Wälder anzuschließen und sich die traditionelle Anwendung verschiedener Kräuter und Pflanzen als Nahrung und Medizin erklären zu lassen.

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Fiona Kauke

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