Urubamba Tal
Urubamba Tal

Urubamba Tal

Entlang des Flusses Urubamba errichteten die Inkas ein landwirtschaftliches Zentrum und bauten viele Nutzpflanzen an.

Das heilige Tal der Inkas

Zwischen den beiden Inka-Stätten Pisac und Ollantaytambo erstreckt sich das Heilige Tal der Inkas, das Urubamba Tal. Die Höhe von 2.000 bis 3.000 Metern mit ihrer konstant hohen Temperatur und dem milden Klima, sind Grund dafür, dass es sich bei diesem Tal um das fruchtbarste in ganz Peru handelt. Entlang des Flusses Urubamba errichteten die Inkas ein landwirtschaftliches Zentrum und bauten viele Nutzpflanzen an.

Inka-Siedlungen im Urubamba Tal

Große Ruinenkomplexe zeugen bis heute von mehreren Inka-Siedlungen am Ufer des Flusses, die vermutlich während des 15. Jahrhunderts errichtet wurden. Zu den bekanntesten Stätten gehören die damaligen Festungen Pisac und Ollantaytambo. 

Mitten auf einem Felsen lassen sich in Pisac alte Mauern, Überreste eines Heiligtums und terrassenförmige Nutzflächen finden, die über Jahrhunderte hinweg durch ausgezeichnete Bewässerungsanlagen fruchtbar gehalten wurden. Der Reisende kann während einer Wanderung die malerische Gegend durch die Tunnel, Terrassen, Tempel und Gräber erkunden. Regelmäßig kommen in der Innenstadt des Dorfes Händler aus der gesamten Umgebung zusammen und bieten auf dem Markt viele Lebensmittel und handwerkliche Produkte an. 

In Ollantaytambo erhebt sich eine Inka-Festung mit besonderer Geschichte. An diesem Ort mussten die spanischen Eindringlinge eine von wenigen Niederlagen einstecken. Der militärische, religiöse und landwirtschaftliche Komplex ist die einzige Inka-Stadt, die fast vollständig erhalten geblieben ist. Ihre Häuser dienen auch heute noch den Nachfahren als Unterkunft zum Leben. Über steile Treppen erreicht man die Anlage und wird mit einem besonderen Blick über das Urubamba Tal belohnt. 

Davon nicht allzu weit entfernt entdeckt man in Moray das Forschungszentrum der Inkas. Kreisförmig angelegte Stufenanlagen gewährleisteten die Erforschung unterschiedlicher Mikroklima und dem damit verbundenen Anbau verschiedener Nutzpflanzen. Bei Temperaturunterschieden von 15° C war es den Inkas möglich zu bestimmen, welches Klima für welche Ernte am besten geeignet war. 

Einmal mehr wird auch in Maras die Cleverness der Inkas sichtbar. An steilen Hängen der Cordillera Urubamba befinden sich über 3.000 Salzbecken. Salzhaltiges Wasser wird über ein Kanalsystem in die vielen 30 cm tiefen Becken geleitet und verdunstet dann durch die hohe Sonneneinstrahlung. Das zurückgebliebene „Weiße Gold der Anden“ schafft sogar heute noch die Überlebensgrundlage der lokalen Bevölkerung und wird weltweit verkauft. Über viele Generationen hinweg wurden dabei die Salzbecken innerhalb der Familie weitergegeben und die Tradition der Inka-Kultur aufrechterhalten.

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