Kathedrale von Arequipa
Arequipa
Arequipa - Santa Catalina

Arequipa

Einzigartige und historische Bauten in der "Die weiße Stadt"

"Die weiße Stadt" und ihre jahrhundertealte Geschichte

Auf über 2.300 Metern Höhe in den Anden erstreckt sich die zweitgrößte Stadt Perus und bildet das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum im Süden des Landes. Umgeben von drei Vulkanen besticht Arequipa besonders mit seinen aus weißem Vulkanstein erbauten Gebäuden, welche ihr den Namen „die weiße Stadt“ einbrachten. Andere Vermutungen wiederum behaupten, dass zur Kolonialzeit die hellhäutigen Spanier den Stadtkern bewohnten und den Indianern es nicht erlaubt war dort zu leben. Zahlreiche archäologische Funde lassen die Geschichte der Region Arequipas bis in die Zeit vor Christus zurückverfolgen, ehe sie im Jahr 1250 durch die Inkas in Besitz genommen wurde. Doch erst nach der Eroberung durch die spanische Kolonialmacht wurde Arequipa 1540 unter dem Namen „Villa de Nuestra Señora de la Asunción del Valle Hermoso de Arequipa“ von Garci Manuel de Carbajal gegründet. Günstig gelegen, zwischen dem Meer und den Anden, entwickelte sich die Stadt schnell zu einem wichtigen Handelszentrum, was nicht zuletzt der Anschluss an das Schienennetz weiter begünstigte. Aufgrund ihrer einzigartigen und schönen historischen Bauten, die von einer faszinierenden Kulisse umgeben werden, ernannte die UNESCO Arequipas Altstadt 2000 zum Weltkulturerbe.

Die Kathedrale von Arequipa

Am Hauptplatz „Plaza de Armas“ befindet sich die beeindruckende Kathedrale von Arequipa. Erbaut aus weißem Vulkangestein nimmt sie die ganze Länge des Platzes ein und zählt zu den wichtigsten katholischen Kirchen des Landes. Mit einer Kanzel aus Frankreich, einer Orgel aus Belgien, der Uhr im Glockenturm aus England und feinem Marmorboden aus Italien, verkörpert sie europäische Kunst in Südamerika. Seit ihrer Erbauung 1540 musste die Kathedrale allerdings mehrere Male neu errichtet werden, da zahlreiche Erdbeben und ein Brand die Sehenswürdigkeit zerstörten. Zuletzt sorgte ein Erdbeben 2001 für schwere Schäden am Westturm.

Markt San Camillo

In der Altstadt gelegen, zählt der Mercado San Camillo zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen. Zwischen Händlern, Touristen und Peruanern baut sich die wichtigste Einkaufsmöglichkeit der Einheimischen auf und gewährt den Besuchern tiefe Einblicke in die Lebensweise und Kultur Perus. Seit über 130 Jahren werden hier, unter dem von Gustav Eiffel entworfenen Dach, täglich zwischen 7 und 19 Uhr von Fisch, Fleisch, Brot, Gemüse, Obst, Kräutern, Kleidung bis hin zu Blumen alle möglichen Dinge verkauft.

Santa Catalina

1579 gründetet die reiche Witwe María de Guzmán das Kloster Santa Catalina, das ursprünglich als eine Art Internat für wohlhabende spanische Töchter fungierte. Hierzu ließ der Stadtrat 20.426 m² ummauern und errichtete dabei eine scheinbar unabhängige Stadt in der Stadt. Um dem Kloster beitreten zu können, waren neben der Abstammung einer reichen Familie auch 2.400 Silberstücke erforderlich sowie das Ablegen eines Schweigegelübdes. Über viele Jahrhunderte hinweg führten die Nonnen einerseits ein abgeschiedenes aber dennoch vermögendes Leben. Neben kostbaren Teppichen, Seidenvorhängen, feinem Porzellan und viel Silber sorgten Bedienstete für die täglichen Aufgaben, sodass die Nonnen ihrem geistlichen Dienst nachgehen konnten. Erst durch ein starkes Erdbeben und die folgenden Renovierungen 1970 folgten der öffentliche Zugang und die Lockerung strenger Regeln. Prächtige Blumen, farbenfrohe Wände, viele Innenhöfe, ein alter Brunnen, eine Kirche und vieles mehr versetzen den Besucher in ein 400 Jahre altes spanisches Dorf

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