Stone Town - Sansibar
Roter Stummelaffe - Jozani Nationalpark
Sansibar

Sansibar-Ausflüge

Verschmelzung von Kultur, Natur und Geschichte auf Sansnibar

Stone Town

Aus überwiegend hellem Korallenkalkstein errichtet, erzählt Stone Town, der lebendige Stadtteil der Hauptstadt Sansibars, mit seinen Palästen, exotischen Märkten und alten Festungen spannende Geschichten aus den vergangenen Jahrhunderten. Direkt am Meer gelegen, entwickelte sich auf der Insel durch die Araber ein wichtiger Handelspunkt zwischen Asien und Afrika. Nicht zuletzt sorgte 1840 die Verlegung der Residenz des Sultans von Oman für einen bis heute unverkennbaren orientalischen Einfluss. Stone Town ist einer der Höhepunkte auf Sansibar und spiegelt die historische und kulturelle Vielfalt in seiner Architektur und Lebensweise auf besondere Art und Weise wider. Im Jahr 2000 zeichnete die UNESCO die Altstadt als Weltkulturerbe aus. Bei einem Spaziergang entlang der Hafenpromenade oder zwischen den Gassen, versprühen die Gebäude, die traditionellen Dhow Holzboote und auch die lokalen Köstlichkeiten an den Forodhani Gardens das Flair des 19. Jahrhunderts.

Haus der Wunder

Beit-al-Ajaib, was übersetzt Haus der Wunder bedeutet, wurde 1883 als Zeremonien Palast des Sultans in Stone Town erbaut und diente später viele Jahre als Regierungssitz der englischen Krone als auch der sansibarischen Regierung. Seinen Namen erhielt dieses besondere Gebäude jedoch aufgrund einer für damalige Zeiten modernen Ausstattung. Als erstes Haus mit elektrischem Strom, fließendem Wasser und einem funktionierenden Fahrstuhl, galt es in Ostafrika als einzigartig. Heute werden im Haus der Wunder die Kultur Sansibars und seine Geschichte in Expositionen dargestellt.

Kirchen, Festungen & Märkte

David Livingstone ist es zu verdanken, dass der blühende Sklavenhandel auf Sansibar 1873 endgültig verboten wurde, woraufhin der britische Bischof Edward Steere die anglikanische Kirche auf dem damaligen Sklavenmarkt in Stone Town errichten ließ. Den Erzählungen nach befindet sich der Altar des prächtigen Gebäudes genau über dem Ort, wo die vielen Sklaven ausgepeitscht wurden. Mit einem Denkmal und einem Museum neben der Kirche, wird an die vergangene Zeit erinnert.

Zu einen der ersten Gebäude in Stone Town zählt das arabische Fort. Zwischen 1698 und 1701 wurde die osmanische Festung erbaut und über die vielen Jahre als Gefängnis, Tennisplatz oder Markt unterschiedlich genutzt. Seit Ende des 20. Jahrhunderts dient das im Innern bestehende Amphitheater als Veranstaltungsort.

Zuletzt sollte auch ein Marktbesuch nicht fehlen. Bei einem Angebot, das von frischem Fisch über Gewürze und Obst bis zu Elektrogeräten reicht, wird man hier Teil des spannendenden und alltäglichen Lebens der Einwohner Sansibars.

Jozani Nationalpark

Zentral im Inselinneren wurde 2004 der einzige Nationalpark Sansibars gegründet. Von Mangrovenwäldern bestimmt, lassen sich auf 50 Quadratkilometern die verschiedensten Schmetterlingsarten und mit Obstbäumen, Palmen oder Mahagoni unzählige tropische Bäume entdecken. Das letzte Stück Urwald bietet einen idealen Rückzugsort für die Tierwelt auf Sansibar, zu der unter anderem die vom Aussterben bedrohten Roten Stummelaffen gehören. 

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