Länderinformation für VereinigteStaaten

Einreise und Fakten





Einreise für Deutsche

Im Rahmen des "U.S. Visa Waiver Program" visumfrei für maximal 90 Tage mit "non-immigrant visa waiver arrival form" (Flug- oder Schifffahrtsgesellschaft). Notwendig sind: Für die Aufenthaltsdauer gültiger maschinenlesbarer Reisepass (kein vorläufiger maschinenlesbarer Reisepass! - bei Reisen mit Kindern unter 16 Jahren siehe unten stehender Text), der die Voraussetzungen für die Teilnahme am Visa Waiver Verfahren erfüllt - je nach Ausstellungsdatum ist zusätzlich digitales Foto bzw. zusätzlich noch intergrierter Chip mit biometrischen Daten notwendig), Rück- oder Weiterreisetickets sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt.
Spätestens 72 Stunden vor der beabsichtigten Einreise muss via Internet unter http://esta/cbp.dhs.gov eine gebührenfreie elektronische Einreiseerlaubnis ("Electronic System for Travel Authorization" - ESTA) eingeholt werden.(Ab dem 8. September 2010 wird eine Einreisegebühr von 14 US-Dollar fällig, die bei Durchführung der ESTA-Genehmigung eingefordert wird.) Nähere Informationen sind erhältlich unter http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/esta.html und http://german.germany.usembassy.gov/germany-ger/visa/esta-faqs.html. Informationen in englischer Sprache sind unter http://cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/esta/about_esta/ verfügbar.
EINREISEDOKUMENTE FÜR KINDER: Kinder mit einem maschinenlesbaren Kinderreisepass können ohne Visum in die USA einreisen, SOFERN der maschinenlesbare Kinderreisepass vor dem 26. Oktober 2006 ausgestellt wurde. Ab dem Stichtag 26. Oktober 2006 ausgestellte maschinenlesbare Kinderreisepässe berechtigen nicht mehr zu visafreien Ein- bzw. Durchreise in die USA, in diesem Fall muss für das betreffende Kind entweder ein normaler maschinenlesbarer Reisepass oder ein US-Visum beantragt werden.

Landesdaten

  • Lage

    Die USA umfassen fast die Hälfte des nordamerikanischen Kontinents zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean sowie Alaska und Hawaii. Die nördliche Grenze bildet Kanada, die südliche Mexiko.
    Die USA (amtlich: United States of America) sind eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung. Das Gebiet zerfällt in 50 Bundesstaaten und den District of Columbia.
    Zu den USA gehören noch zahlreiche Besitzungen: Amerikanisch Samoa, Guam, Amerikanische Jungferninseln (Virgin Islands), Marianen, Midway-Inseln, Puerto-Rico, Wake-Inseln.
    Fläche: 7.827.620 km², mit Alaska und Hawaii 9.529.063 km².
    Verwaltungsstruktur: 50 Bundesstaaten und der District of Columbia/DC mit der Hauptstadt Washington.
  • Einwohner

    Bevölkerung: ca. 296,4 Millionen.
    Städte (Metropol-Gebiete): Washington D.C. (Hauptstadt) ca. 554.000 (ca. 3,9 Millionen), New York ca. 8,1 (ca. 18,0) Millionen, Los Angeles ca. 3,8 (ca. 14,5) Millionen, Chicago ca. 3 (ca. 8,1) Millionen, Houston ca. 2 (ca. 3,7) Millionen, Philadelphia ca. 1,5 (ca. 5,9) Millionen, Phoenix ca. 1,5 Millionen, Dallas ca. 1,2 Millionen, San Diego ca. 1,2 Millionen, San Antonio ca. 1,2 Millionen, Detroit ca. 900.200 (ca. 4,6) Millionen, San Francisco-Oakland ca. 744.000 (ca. 6,25) Millionen, Boston ca. 570.000 (ca. 4,1 Millionen), St. Louis ca. 556.000 (ca. 2,4 Millionen), New Orleans ca. 462.300 (ca. 1,3 Millionen), Minneapolis-St. Paul ca. 366.000 (ca. 2,4 Millionen).
  • Sprache

    Die Landessprache ist Englisch. Auch bei Besuchern aus dem Ausland werden in der Regel englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt. Selbst in Hotels, Fremdenverkehrsbüros, Restaurants, Kaufhäusern und auf den Flugplätzen an der Ost- und Westküste steht nur selten fremdsprachiges Personal zur Verfügung. In Florida sowie dem gesamten Südteil des Landes wird auch häufig Spanisch gesprochen oder verstanden. In Alaska, Hawaii sowie in den Indianer-Reservaten haben sich zum Teil noch Sprachen der Ureinwohner erhalten.
  • Zeitverschiebung

    Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (New York) bzw. -9 Stunden (Kalifornien) bzw. -10 Stunden (Alaska) bzw. - 11 Stunden (Hawaii).
    In den USA gilt vom ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober die Daylight Saving Time, d.h. die Uhr wird um 1 Stunde vorgestellt.
    Da auch in Europa für den größten Teil dieses Zeitraums Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten (nur für wenige Tage im März/April ist der Zeitunterschied z.B. in New York -7 Stunden bzw. im Oktober -5 Stunden).

Telefon/Post

  • Post

    Da es in den USA relativ wenige Postämter gibt, sollte man Briefmarken in größeren Mengen kaufen. Hotels und Geschäfte haben Briefmarkenautomaten, die aber 25 Prozent teurer sind.
    Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.
  • Telefon

    Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die USA ist 001, die Ländervorwahl von den USA nach Deutschland 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Die 1-800-er-Nummern sind kostenlose Servicenummern, die von den meisten Unternehmen angeboten werden. Die Nummer der Auskunft für den Bereich, in dem man sich befindet, ist gegen eine Gebühr von 35-85 Cent unter der Nummer 411 zu erfahren. Die Notrufnummer ist die 911. Für Fragen und Probleme ist der "operator" zuständig, den man mit der 0 erreichen kann. "R-Gespräche", bei denen der Angerufene die Kosten übernimmt, werden über kostenfreie Nummern der US-Gesellschaften vermittelt.
    Viele öffentliche Telefonapparate können nur noch mit Telefonkarten benutzt werden, die die verschiedenen Telefongesellschaften anbieten. Sehr unkompliziert ist eine "prepaid telephone card", eine Karte mit vorausbezahlten Einheiten. Karten können in Supermärkten oder an Tankstellen gekauft werden. Hier wählt man nach einer auf der Karte angegebenen Vorwahl und einer ebenfalls angegebenen Codezahl die gewünschte Nummer. Die Karten werden von verschiedenen Telefongesellschaften angeboten, ein Gebührenvergleich lohnt sich. Möglich ist auch eine "calling card", bei der die Gespräche über die heimische Kreditkarte abgewickelt werden. Die Karten sind erheblich günstiger als Anrufe von den Hotels aus nach Europa.
    NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911 im Stadtbereich, anderswo Tel. 0 ("Operator").
  • Mobilfunk

    Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN.
    Derzeit bestehen Roaming-Verträge mit Anbietern in den USA von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
    Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt. GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys. Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.
  • Internet

    Länderkürzel: .us

Feiertage

1. Januar (Neujahr), dritter Montag im Januar (Martin Luther King Jr's. Geburtstag), dritter Montag im Februar (President's Day), letzter Montag im Mai (Memorial Day), 4. Juli (Unabhängigkeitstag), erster Montag im September (Labor Day), zweiter Montag im Oktober (Columbus Day), 11. November (Veteran's Day), vierter Donnerstag im November (Thanksgiving Day), 25. Dezember (Weihnachten). Für Geschäftsbesuche nicht geeignet sind die Sommermonate und vor einem Feiertag die Freitagnachmittage, der zweite Montag im Februar (Lincoln's Geburtstag), der Karfreitag, sowie der Freitag nach Erntedank (letzter Donnerstag im November).
Die Hauptferienzeit geht von Mitte/Ende Juni bis Anfang September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr;
Büros: Mo bis Fr 9-17/17.30 Uhr;
Geschäfte: Mo bis Sa meist 9/9.30 - 17.30/18 Uhr; Einkaufszentren bis 21 Uhr, vielfach sind Shopping Malls auch an Wochenenden geöffnet; kleine Lebensmittel- und Alkoholgeschäfte auch 24 Stunden;
Post: Mo bis Sa 9-17 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet.

Kleidung

Ganz allgemein wird die gleiche Bekleidung wie in Mitteleuropa benötigt. In den meisten Gegenden ist das Klima im Frühling (April bis Anfang Juni) und im Herbst (September bis Oktober) gemäßigt. Für diese Zeit sollte man Sommerkleidung, aber auch einen leichten Übergangsmantel für morgens und abends dabeihaben. Für die Sommermonate ist leichte Sommerkleidung ausreichend. Leichte Wollsachen sind nur für Gebirgsgegenden erforderlich. An der Ostküste, speziell in New York und Washington, ist die Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten sehr hoch. Da viele Bürogebäude, Läden, öffentliche Gebäude und Hotels mit Klimaanlagen ausgestattet sind, sollte man immer ein leichtes Jackett oder eine Jacke dabeihaben. Regenschutz ist immer empfehlenswert. Im Winter muss, außer im Süden und im südlicheren Teil von Kalifornien und in Hawaii, mit Schnee gerechnet werden. Im Geschäftsleben ist konservative Kleidung üblich; in guten Restaurants sollten Männer mit Krawatte und Jackett bekleidet erscheinen.


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